Welche Voraussetzungen sollte eine Kellnergeldbörse erfüllen?
Schon wenn man sich eine Geldbörse für die private Nutzung zulegen möchte, dann sollte man einige Anforderungen stellen. Bei einer Kellnerbrieftasche liegt die Messlatte für gute Qualität natürlich noch ein ganzes Stück höher.
Das beginnt bereits damit, dass die Nähte besonders gut verarbeitet sein sollten. Während Otto Normalverbraucher seine Brieftasche am Tag im Schnitt drei oder vier Mal aus der Tasche zieht, geschieht das beim Kellner wesentlich häufiger. Die Kellnergeldbörse wird also deutlich mehr strapaziert. Das gilt vor allem für das Fach für die Münzen. Während man sich als privater Nutzer einer Geldbörse darauf verlassen darf, dass man an der Kasse sein Geld gewechselt bekommt, muss der Kellner genau darauf vorbereitet sein, dass die Kunden bei ihm reichlich Kleingeld voraus setzen. Das Kleingeldfach sollte demnach ausreichend groß und vor allem mit einem stabilen Verschluss ausgerüstet sein. Auch benötigt ein Kellner einen schnellen Überblick über die bei ihm vorhandenen Banknoten. Am besten ist es, wenn für jede Nenngröße der Geldscheine ein separates Fach vorhanden ist.

Kellnerbörse
Ein zweiter sehr wichtiger Fakt ist die Sicherheit der Kellnerbörse. Sie sollte nach Möglichkeit eine stabile Öse haben, mit deren Hilfe sie an einer Kette am Hosenbund befestigt werden kann. Das hat zwei Vorteile. Einerseits ist sie besser gegen einen Diebstahl abgesichert als wenn man sie lose in der Kellnerschürze oder der Hosentasche tragen würde, und andererseits kann sie auch nicht versehentlich auf einem der Tische liegen bleiben, was eine förmliche Einladung für potentielle Langfinger und unehrliche “Finder” wäre.